birthday

montags geburtstag feiern ist nicht wirklich eine gute idee, also hab ich gleich am samstag begonnen. da sind alle in feierlaune. nachdem ich von meinem roommates ein superdeftiges südstaatenessen serviert bekommen habe (bohnen louisina style, reis und maisbrot), ging’s los ins east village. ende september ist es hier so warm, dass man die ganze nacht ärmellos draußen sitzen kann. wie im sommer, auf den österreich heuer den ganzen sommer gewartet hat.
nachdem ich nun ganz mutig schon einige offene biere probiert habe, kann ich nur sagen: die schmecken alle nicht besonders gut. ein nettes schaumkrönchen gibt’s sowieso nicht.
von der gemütlichen village-bar boa (oder wars doch bua? – ist für mich hier nämlich ein riesenproblem im getümmel der ganzen bars, cafés und restaurants, aus denen das village eigentlich besteht, die ganzen namen und locations zu behalten) aus startet die suche nach einem passenden tanzlokal. nach drei nieten findet wir das richtige (name leider vergessen, problembeschreibung siehe voriger satz.)
so toll es auch ist, dass die subway rund um die uhr fährt, man muss trotzdem ganz schön lange warten, wenn man im zug eingeschlafen ist und ein paar stationen zu spät aus dem tiefschlaf aufwacht. wieder retour….
nach 3 erholsamen stunden schlaf mach ich mich am sonntag vormittag daran einen brotkranz und einen apfelstrudel zu backen. für mein central-park-geburtstagspicknick. so weit so gut, bis mir der ofen einen streich spielt.
dank der selbstreinigungsautomatik (sowas kann doch gar nicht funktionieren) haben ein paar tropfen flüssigkeit vom apfelstrudel, die auf den ofenboden getropft sind, soviel rauch verursacht, dass der feueralarm im haus losging.
gut. jetzt waren wenigstens die meisten im haus munter.
das picknick im park war dafür sehr erholsam. sonnenschein und temperaturen wie im sommer.
zum abschluss der mehrtägigen geburtstagsfeierlichkeiten hab ich meinen arbeitskollegen einen apfelstrudel mitgebracht. die ernähren sich tagtäglich ja nur von take-away-sachen. revanchiert haben sie sich mit einer cupcake-und-cookie-feier mit geburtstagsständchen.
abends hab ich meine neuen roommates besucht, um festzustellen, dass eine von ihnen auch heute geburtstag hat. wie groß ist wohl die wahrscheinlichkeit als oststeirerin in manhattan eine oststeirerin als roommate zu haben, die am gleichen tag geburtstag hat?
zum abschluss haben wir uns noch „skycaptain and the world of tomorrow“ im kino angesehen.
alles in allem: ein tolles geburtstagswochenende!